Herzimpulse & Seelenumarmungen
Liebe Leser, Freunde und Klienten.

Hier dürfen Sie sich inspirieren lassen von Worten der Liebe, des Lebens und der Wahrheit. In Form von Lebenspoesie möchte ich Sie gern über meine therapeutische Arbeit hinaus noch ein Stück auf Ihrem Heilungsweg mit Worten des Herzens und der Seele begleiten. Während der erweiterten Schulzeit zeigte sich mein erster Berufswunsch, in dem ich Journalismus studieren und als Autorin von Mensch für Menschen tätig werden wollte. Schon in meiner Jugendzeit schrieb ich Gedichte und Gedanken gern nieder, ein Jugendroman entstand zur Freude meiner damaligen Schulfreunde, blieb aber unveröffentlicht für die Allgemeinheit. Wie das Leben aber seinen eigenen Weg geht, so wurde mir der medizinische und heilpraktische Weg zur Berufung. Auf meinem eigenen spirituellen Weisheits-, Heil- und Erfahrungsweg und durch die Begleitung vieler tausend Herzensmenschen innerhalb meiner niedergelassenen Praxistätigkeit seit 2011 inspiriert, schreibe ich seit 2014 nun poetische Gedanken und Texte hier und an anderer Stelle nieder, die der Erweiterung des Lebenshorizonts, der Öffnung des Herzens und der Begleitung in Phasen schwieriger Lebenszeiten dienen sollen. Ich wünsche Ihnen, Euch und uns eine gesegnete und liebevolle Zeit. Herzlichst Anja Schindler ( Miashani )
Begegnung.
Immer dann, wenn Du selbst zurück trittst. Immer dann, wenn Du Dich leer machst, leer von Erwartung oder Urteil. Immer dann, wenn Du bei Dir bist und bleibst. Immer dann, wenn Du still stehst, sehend, wie die Welt an Dir vorbei zieht. Immer dann, ist wahre Begegnung möglich. Immer dann, wird Dir die Liebe in Allem und Jedem offenbar. Immer dann, ist
es möglich, dem zu begegnen, was Du selbst warst, bist und sein wirst. Immer dann, wird Dir bewusst, Du bist nicht und niemals Allein. Immer dann, erkennst Du, dass JEDER andere Mensch, ein Teil Deiner Geschichte IST.
aus * Begegnung * - Oktober 2014
Augenblick.
Es gibt Momente, in denen Du weißt, jedes weitere Wort würde zurücknehmen, was aus diesem Grund gesagt aus wurde. Jede weitere Geste, würde zerstören, was aus diesem Grund getan wurde. Jener Moment, wo Du weißt, dass es richtig ist, zu gehen, obwohl Du bleiben willst. Jener
Moment, wo Du weißt, dass es richtig ist, doch der Moment Dich bittet die Tür zu schließen. Die Tür, die sich schließt und öffnet nur aus einem Grund, aus Liebe.
aus * LIEBE * Oktober 2014
Gleichklang.
Wenn unsere Herzen im Gleichklang schlagen, dann sehe ich die Welt mit Deinen Augen. Ich denke Deine Gedanken und spreche Deine Worte. Ich liebe das an Dir, was Du ablehnst und mach aus Deinen Schwächen, Stärken. Deine Fehler werden zur Originalität, deine Makel zur Unverwechselbarkeit. Ich geh mit Dir
durch den Regen, schiebe Wolken und zaubere Sonne. Gemeinsam werden Täler zu Höhen und lange Straßen zu kurzen Wegen. Ich höre Dein Herz sprechen und Deine Seele rufen. Denn Du bist mein anderes ICH…
aus * ICH * - September 2014
Traust Du Dich?
Traust Du Dich Traust Du Dich, in meinen Augen Deinen Schmerz zu sehen? Traust Du Dich zu sehen, dass mein Leben ein Anderes war? Traust Du Dich, in meinem Blick den Verlust Dir noch einmal einzugestehen? Traust Du Dich zu sehen, dass ich ebenso verlor? Traust Du Dich, in meiner Berührung die alten Wunden anzuerkennen? Traust Du Dich zu sehen, dass auch in mir alte Wunden brennen? Traust Du Dich, wenn meine Schatten zu Deinen Ängsten werden? Traust Du Dich zu sehen, dass all das zum Leben gehört? Traust Du Dich, in Worten das zu zeigen, was vorher niemand Anderes sah? Traust Du Dich, mir zu vertrauen
ohne eine andere Wahl? Traust Du Dich, in dem Sein mit mir, die Welt neu zu begreifen? Traust Du Dich zu sehen, dass ich eine Andere bin? Traust Du Dich, Altes hinter Dir zu lassen, neue Wege zu gehen? Traust Du Dich zu sein, was Du noch niemals vorher warst? Traust Du Dich, in meinem Herzen Dir selbst zu begegnen, so wie ich in Dir? Traust Du Dich mit mir, wieder so zu sein, so wie Du gemeint bist.
aus * DU * - Oktober 2014
Steh zu Dir.
Steh zu Dir, Liebes. Immer. Jetzt, denn niemand sonst wird es für Dich tun. Steh zu Dir, Liebes, steh zu Deinem Herzen, steh zu Deinem Sinn. Steh zu Dir, Liebes, steh zu Deinen Träumen. Jetzt. Immer gilt: ICH BIN.
Steh zu Dir. Steh zu Dir, Liebes, niemand wird es für Dich tun. Steh zu Dir, Liebes, denn niemand, sondern DU bist der Schlüssel zu Deinem Glück!
aus * ICH BIN * - Juli 2015
Liebe ist.
Liebe ist, wenn das Leben für uns entscheidet, jenseits unserer Gedanken, unserer Wünsche und Erwartungen. Liebe ist in Allem, was ist und manchmal auch in dem, was nicht sein darf. Liebe ist die tiefe Weisheit mit welcher
uns das Leben leitet. Liebe ist in Allem. Liebe ist das Kommen, das Gehen. Unser Lachen. Unsere Tränen. Liebe ist, wenn unser Herz trotzdem JA sagt.
aus * LIEBE * - Oktober 2014
Zart.
Zart Zart ist mein Empfinden, tief mein Fühlen, mein Sein. Zart ist das, was in mir wächst, jeden Tag aufs Neue. Zart, wie die ersten Blüten des Frühlings, zart, wie die sanfte Berührung des Abendwindes, so zart wie das Licht eines erwachenden Morgens, wie das Perlen eines Sommerregens, so sanft und zart ist es in mir. Zartheit noch, umhüllt, vom Schmerz des Vergangenen, Zartheit noch, umgeben vom Lassen und Gehen, Zartheit, die trauert um Dein Wort, Dein Schweigen, Dein Tun. Zartheit, welche sich erhebt, aus all dem Schmerze nun. Nach außen drängt, Sie, sich zu zeigen, sich ihrer Selbst zu verneigen. Sie drängt und umhüllt nun mein ganzes Sein. Ich gebe mich hin, dieser Zartheit und Sie wäscht mich
rein. Gefährte, wähle Deine Gedanken, Dein Fühlen, Dein Wort, Denn diese Zartheit, nimmt und spürt sie, bist Du auch am anderen Ort. Die Zartheit durchfliegt, durchspannt alle Sphären. Die Zartheit, kennt keinen Weg, keinen Abstand, keine Grenzen. Sie kennt nur den Weg durch unsere Herzen. Sei achtsam mit ihr, mit dieser so zarten Gabe. Es ist ein Geschenk, diese Zartheit, dieses Sanfte, nicht nur für mich. Die Zartheit trägt die Liebe, für uns, auch für Dich.
aus Gefährten - Oktober 2014
Sensibilität.
Die Sensibilität ist das Fühlen und Spüren, es ist der Sinn der Seele, der Zugang zum Unsichtbaren in der Welt des Offensichtlichen. Die Sensibilität ist der Zugang zur Ahnung, der
Prophetie und der Offenbarung der Seele in uns als Mensch. Wer sensibel ist fühlt mehr, sieht mehr und weiß.
Impuls - September 2018
Glück.
Wer glücklich ist, hat gelernt über sich selbst zu lachen und nimmt sich ernst im Unsinn, der Sinn macht im Herzen.
IMPULS - August 2018
Alles wird.
Wenn etwas gut werden soll, braucht es vor allem unser Herz, unseren guten Willen und Geduld. Die Zeit des Wachsens und Werdens ist vor allem eine
Zeit der kleinen Schritte. Lass Dich inspirieren von einem kleinen Erfolg zum nächsten. Alles wird.
IMPULS August 2018
Weisheit.
Die Weisheit eines Menschen kommt nicht allein aus der Betrachtung. Meist kommt sie aus der allseitig gelebten Prüfung.
August 2018
Angst.
Angst. Manchmal stehen wir vor Großem und wir haben Angst, den nächsten weiteren, vielleicht entscheidenden Schritt zu gehen. Manchmal brauchen wir aber auch den Kontakt zu eben dieser Angst, um den richtigen Weg einzuschlagen. Manchmal müssen wir sie noch einmal berühren, die Angst und dieses menschliche Gefühl, Angst haben zu dürfen,
auch anerkennen und akzeptieren lernen, um ganz sicher zu werden mit sich selbst. Manchmal ist deshalb ein Schritt zurück, um das Ganze besser zu sehen, ein Schritt nach vorn. Wage es Dich Deiner Angst zu stellen.
Impuls - Juli 2018
Tau.
Tau. Nach einer durchwachten Nacht laufe ich durch den Wald und streife die Schatten der Dunkelheit ab, ich atme tief den reinen Morgen ein. Alles ist gereinigt vom Tau des aufstehenden Tages, die Klänge des Waldes sind noch verhalten, nicht so aufdringlich wie mitten am Tag. Die Vögel baden im Tau und stillen ihren Durst. Auch ich stille meine Seelendurst am Perlentau und
schließe noch einmal meine Augen für Momente der Einkehr. Du bist hier neben mir, ich höre Deinen Atem in der kurzen Stille. Die Raben krächzen von der Ferne, sie erzählen mir von dort drüben, wo Du bist. Ich lächle und sage leise "lch liebe Dich."
aus * Auszeit * - Juli 2018
Schleier.
Über das, was wir sehen senkt sich gelegentlich ein Schleier. Über dem, was wir fühlen liegt manchmal Trauer. Das, was wir lieben entschwindet auch einmal. Doch
wenn die Seele wieder atmet, bricht das Unsagbare wieder auf und verbindet, was unterbrochen schien.
aus * Auszeit * - Juli 2018
Berührung.
Berührung. Das Wichtigste im Leben sind Berührungen. Wobei diese Berührungen physischer, aber auch emotionaler oder seelischer Natur sein können, genauso ist es heilsam mit der Natur in Berührung zu gehen. In Berührung kommen, sich spüren, Andere berühren und berührt werden, spüren, die Natur mit all ihren Wundern empfinden und wahrnehmen. Ein sanfter Sommerregen, Steinstrand, Sturm und wilde See. Die bewusste Wahrnehmung der Kräfte der Natur und der
Stille sind oft genauso heilsam wie eine Umarmung eines geliebten Menschen, wobei die Umarmung genauso wichtig in der Heilung ist und den Fluss der Liebe und das Gefühl des Geliebtseins in uns verstärkt hervorrufen. Nimm heute bewusst wahr, was Dich berührt und fördere den Kontakt mit dem Berührten.
Impuls - Juli 2018
Verbindung.
Verbindung. Die Freundlichkeit einer Verbindung besteht darin, dass sie auch tatsächlich besteht, diese Verbindung. Manchmal verzweifeln wir an nicht zu klärenden Aspekten aus alten bzw. bestehenden Beziehungen und man hat das Gefühl, da steht Jemand auf der Leitung. Tatsächlich können die Beteiligten sich aber nicht auf der gleichen Ebene von Kommunikation begegnen. Manchmal kann auch die veraltete Technik zu einem wirklichen Kommunikationshindernis im sachlichen Sinne werden oder man befindet sich irgendwo im Tal oder auf dem Berg ohne Funkempfang oder
Telefon. Dann ist die Auszeit von Kommunikation bewusst oder unbewusst gewählt, um die wahren Aspekte im Miteinander neu zufinden oder sich innerlich von Altem zu befreien und Kraft für eine neue Beziehungsebene zu sammeln. Kommunikationsblockaden wie auch immer geartet sind nervig und sollten unsere Beachtung finden. Prüfe doch heute einmal all Deine Verbindungen.
Impuls. - Juli 2018
Haus am See.
Sanft legt sie ihm ihre Hände auf die Schultern und raunt ein "Bist Du ok?" in sein Ohr, während er angestrengt über Wichtiges liest. "Der Stuhl ist unbequem!" sagt sie dann ernst. Er lächelt dankbar, dass sie ihn immer mal wieder rausreißt aus seinem Konzept, welches nicht wirklich da ist. Er möchte, dass es da ist, aber vielmehr ist er doch auf der Suche nach etwas, was er nicht mehr kennt. Er schaut über seinen provisorischen Arbeitsplatz, überall hat sie sich verstreut. Sie lässt hier und da ein Stück von sich. Ihr buntes Tuch liegt auf seiner Tasche, ihre auffällige selbstbemalte Tasse lehnt an seinem Espressobereiter und ihr Schmuck fällt vorsichtig und völlig unbeabsichtigt auf sein Arbeitsblatt. Sie mag es sich zu verstreuen und er mag es sie wieder zusammenzusetzen. Sie kuschelt einen Moment stehend hinter ihm an seinem erhitzten Kopf und seiner robusten Zärtlichkeit und atmet dabei tief dankbar, dass er gerade jetzt da ist, bevor sie ihm den Vorschlag macht schnell zum See hinunter zu fahren. Sie liebt den See und kurze Momente anderer Tätigkeiten, "Kurzurlaub!" sagt sie dann aufmunternd. Er springt unvermittelt los und sie laufen um die Wette zum Geländewagen. Der Schlüssel steckt immer wartend. Sie nehmen nichts mit, sie haben die Angwohnheit
nackt zu baden und die Sonne streicheln zu lassen. Das kleine vereinsamte Häuschen da unten lädt in der Sommerhitze immer in seinen Schatten ein. "Ohne Besitzer ist es so traurig!" sagst sie ihrem Liebsten lächelnd und schaut verschmitzt durch die verschmutzten Fensterscheiben in ein vergangenes Leben. "Eines Tages schlafen wir hier direkt am See, Liebster!" blubbert es aus ihr heraus. Nun lächelt er milde über sie. Sie hat so eine Art und Weise Dinge herbeizureden, dass es ihm manchmal etwas ängstlich wurde, wobei der See ihm nah auch lieber ist, als fern dort oben in ihrer vorübergehenden kleinen Wohnung. Er schüttelt den Kopf und streicht sanft ihr wildes Haar aus ihrem Gesicht und schaut auch durch das Fenster. " Das wäre schön." sagt er dann und sie lacht umwerfend. " Nicht wahr." schaut sie ihn liebend an. Ihr Tag ist gerettet...
aus * Auszeit * - Juli 2018
Zeitlos.
Zeitlos. Liebe ist zeitlos. Sie ist in Raum und Zeit existent ohne jegliche Grenze. Kein Anfang und kein Ende. Wo sie für uns beginnt ist lediglich die bewusste Wahrnehmung ihrer miteinander oder selbst. Liebe ist zeitlos. Sie beginnt und
sie endet nicht. Sie ist in ihrer Anwesenheit nur still einstweilen bis sie singen und tanzen darf. Erneut. Immer wieder. Für immer. Später. Gleich. Hier & Jetzt.
aus * Auszeit * - Juli 2018
Wilde weise Frau.
...sie kleidete sich nicht so wie Andere, das machte sie besonders, gab es doch Menschen die andere immer noch wegen deren Kleidungsstils in Schubladen steckten. Sie trug gern weite Hosen mit indischen Motiven oder wallende Röcke, die ihre Hüften umspielten. Sie war immer ein bisschen auffällig, aber für sie war es schön und bequem, einfach zu ihr passend und ihrem Wesen mit sich umzugehen. Die Schönheit stand ihr ins Gesicht geschrieben. Es war nicht eigentliche Schönheit, sondern Stärke, Bewusstheit und Stolz. Stolz schauten ihre Augen aus ihrem nicht mehr ganz so jungen Gesicht. Ihre bereits grauen Haare umrandeten ihre sanfte Wildheit umso mehr. Sie trug ihr Haar jetzt kurz. Sie sah nicht mehr
so lieblich aus, wie noch vor Jahren. Sie war reif geworden durch des Lebens Prüfungen, reif und stark. Ihre Wildheit hieß nicht, mit allem nicht einverstanden zu sein, sondern mit sich selbst im Reinen zu sein. Das war nun ihre Wildness: Sich selbst zu lieben und zu achten, was sie getragen hatte in den Jahren zuvor. Das Leben würde auch nun nicht sparsam werden mit Geschehnissen, deshalb blieb sie demütig, achtend. Andere sagten, sie wäre eine weise Frau...
aus * Auszeit * - Juli 2018
Wilde Sterne.
Wilde Sterne. Wilde Sterne, sie erreichen Dich bei Nacht und wispern Dir Hoffnungen von Liebe & Abenteuer. Wilde Sterne erreichen Dich bei Nacht, Deine Seele wacht & sie rufen Dich zu reisen auf dem Weg
Dich neu zu finden. Wilde Sterne leuchten heller, sie sind einzigartig, sie sind Aufrührer, Beginner & Weggefährten. Lauf los.
aus * Auszeit * Juli 2018
Barfuß.
Barfuß umschleiche ich den großen alten Baum, der seine reifen Früchte freigiebig um sich streut. Er sieht ehrwürdig aus, aber wirkt nicht arrogant, sondern weise. Seine Äste neigen sich tief, so als wollten sie Dir zum Willkommen die Hand reichen & der Stamm ist tief gefurcht von allerlei Wetter. Die Wurzeln haben sich ans Licht gearbeitet. Sie geben ohnehin schon das Gefühl gehalten
zu werden, so scheint man noch ein rätselhaftes Labyrinth zu besuchen. Im Umrunden des Baumes steckt so viel langes Leben und gewachsene Vielfalt Natur, wie es eben auch in einem Gesicht eines altwürdigen Greises zu lesen ist. Lebensschau.
Aus * AUSZEIT * - Juli 2018
Langsamkeit.
Langsam schiebt sie sich den Baumstamm hinauf & hastet dabei kein bisschen. Weinbergschnecke mit Haus. Ich eile im Laufschritt schnell an ihr vorbei, stoppe mein Tempo, drehe & sehe sie dennoch ein Weilchen, ein Blick. Gedankenflug. Sie trägt alles, was sie hat mit sich. Ihr Haus ist ihr Schutz & ihr Schicksal, kann sie es doch nicht wechseln, allenfalls trägt es eine einstweilige Haube aus Staub, Erde oder gar Regentropfen,
Tau. Sie öffnet & schließt ihre eigene Tür, entscheidet über Willkommen oder Kehraus ganz einfach im Rückzug in ihr Haus. Langsam schiebt sie sich den Baumstamm zum Blätterwerk hinauf, ihr Lebenswerk für heute & und sie ist Zuhaus. Ein Geschenk, die Langsamkeit.
* Auszeit * Erzählungen. Mai 2018
Lieblinge.
Lieblinge. Ich habe noch keinen neuen Lieblingsbaum gefunden, deshalb lehne ich an Dir dran, Du schuftig rauher Stamm vom letzten Jahr. Das zarte Grün fällt Dir schwer in den Frühling zu geben, bist Du etwa mürrisch? Ich mag diese doch verspielte Art, Nein und doch Ja zu sagen zum Leben. Aber mag ich auch das Grün. Das lässt Du nur spärlich zu. Warum? Ist Dir der Winter ohne mich auf den Magen geschlagen? Ich rufe die Sonne herbei & streiche sanft die Verletzungen
des Frostes an Dir. Du bist ein wenig einsam geworden, so kann ich es Deiner wenigen Worte spüren. "Ist das Alter", höre ich Dich sagen. "Ich genieße die Ruhe" purzelt hinterher mit einer herzigen Nuss direkt auf meinen Kopf. Ok, ich verstehe, Dein Herz war gebrochen. Ich umarme Dich fest.
* Auszeit * Erzählungen. April 2018
Lichtbringer.
Sie mag das Licht mehr, als den Schatten. Und deshalb liegt ihr der Tag mehr, als die Nacht. Sie denkt gern an den Sommer, weniger an den Herbst & Regen. Ihre Hoffnungen fliegen neuerdings gen Norden, nicht mehr südwärts. Auch dort gibt es sonnige Plätze, sagte er ihr. Auch dort fliegen die Schwalben noch. Die Schwalben waren ihr wichtig, immer schon. Wenn sie wieder da waren von ihrer Reise hieß es Sommer. Ihre Sommerzeit. Es war ihr wichtig, die Zeichen des Sommers zu achten. Dies lernte ihr der Großpapa. Sie
liebte ihn sehr. Viele Jahre war sie ohne ihn, jetzt. Sie mag rote Boote mehr. Blaue gehen auch, aber die roten waren ihr lieber. Rot war ihre Farbe. Rot wie die Erdbeeren, noch lieber waren ihr die quitschig sauren Johannisbeeren. Sie mochte die Verbindung von süß & sauer sehr gern. Ein Sommerhaus in Nord. Nordlichter. Vielleicht.
* Sie * Erzählungen. April 2018
Seelenzwilling.
Wenn es Gewissheit ist, dass irgendwo auf der Welt ein anderer Mensch Deinen Atem haucht, ist es keine Frage wohin Du gehen willst. Es ist das Ende aller Suche. Und an jedem Ort bist Du nicht mehr allein,
sondern im Gewahrsein jenes Herzens, jenes Atems, jener Seele, die Dir zugetan wurde durch Gott, das Göttliche & All-Eine.
aus * SEELE * Februar 2018
Unterwegs.
Unterwegs Manchmal bin ich traurig, denn ich habe verloren. Ich bin unterwegs. Manchmal weine ich, denn ich bin verletzt. Ich bin unterwegs. Manchmal zweifle ich, denn ich bin verlassen. Ich bin unterwegs. Manchmal gebe ich auf, wenn ich kraftlos bin. Ich bin unterwegs. Manchmal lache ich, denn dann sehe ich. Ich bin unterwegs. Manchmal
bin ich mutig, denn dann fühle ich. Ich bin unterwegs. Manchmal bin ich mir sicher, denn dann höre ich. Ich bin unterwegs. Manchmal bin ich glücklich, denn dann weiß ich – das alles so kommt, wie es soll.
aus * EINS * August 2014
Bitterer Wein.
Erkläre mir nicht das Leben, sagte sie müde lächelnd und lehnte sich zurück. Erkläre mir nicht, was Dir Bücher erzählt haben, Lektionen anderer Leute. Erkläre mir nicht, was Du zu wissen scheinst, weil Du denkst, es wissen zu müssen. Erkläre mir nicht das Leben, sagte sie ihm und schlug die letzte Türe zu. Erkläre
mir nicht das Leben sagte sie zu sich selbst, legte ihre müden Beine auf und trank das Glas des Lebens bitteren Weines aus. Sie lachte nun mit sich selbst und hielt die letzten Tränen zur Sonne hin. Neubeginn.
aus * LEBEN * Oktober 2015
Der Moment.
Der Moment ist nur lebendig in der Wahrheit und die Liebe überdauert die Zeit nur in der Absichtslosigkeit ihres ursprünglichen Auftretens.
aus * LIEBE * Oktober 2017
Die Ernte.
Ernte ist die Vollständigkeit, der abgeschlossene Prozess, das, was wir gegeben haben, kommt zu uns zurück. Ernte ist die Dankbarkeit der Natur, der Liebe und des Glaubens an Gott. Ernte ist das, was es uns wert war zu investieren
unter den Bedingungen der Fügung. Am Ende des Wachstums wird alles Unwahre korrigiert, vom Licht erhoben zum Auge und zum Herzen aller geführt.
aus * LEBEN * Oktober 2017
Kleine Seelenkunde.
Kleine Seelenkunde. Geh in die Stille und höre die Stimme Deiner Seele, finde Antworten im Zwiegespräch mit der tiefen alten Präsenz Deiner Erfahrungen. Sie, Deine Seele
ist die Erinnerung aller Zeiten. Sie wird Dich leiten und geleiten, dorthin, wo Du unsterblich wirst.
aus * SEELE * Oktober 2017
Nachtgedanke.
Diese Liebe heilt Alles. Diese Liebe heilt Krankheiten, sie heilt Dich von Traurigkeit, Unmut und Langsamkeit. Sie weilt bei Dir in allen Richtungen, im Himmel und auf der Erde. Diese Liebe nimmt Deine Lügen und macht daraus Rosen, sie pflanzt
in Dir Hoffnung, Freude und Lebendigkeit. Diese Liebe ist der Segen langer Wege, kurzer Nächte und tiefer Wünsche Deines Herzens. Gesegnete Träume.
aus * NACHTGEDANKEN * Juni 2017
Geschichte von Begegnung.
Unser Leben ist die Geschichte unserer Begegnungen und jede Begegnung birgt ein wunderbares Geschenk ins sich. Jeder Mensch, der in Dein Leben tritt, hält dieses Geschenk für Dich bereit, egal ob er ein kurzes oder langes Stück des Weges mit Dir geht. Vielleicht erinnert er Dich daran, wie viel Liebe Du empfinden und auch geben kannst. Vielleicht erinnert er Dich daran, wie viele kleine und große Wunden in Dir noch auf Heilung warten. Vielleicht erinnert er Dich daran, was wahre Freundschaft und Loyalität bedeutet. Vielleicht erinnert er Dich daran, was Deine Wahrheit ist und was die Lügen der Anderen. Vielleicht erinnert er Dich daran, wie sehr Du Deine Kinder liebst und dankbar bist für jeden neuen Tag, sie zu begleiten. Vielleicht erinnert er Dich daran, wie klug und einzigartig Du in dem bist, was Du tagtäglich in Deiner Arbeit tust. Vielleicht erinnert er Dich daran, nicht festzuhalten, sondern loszulassen und über den Horizont des Landes hinaus zuschauen. Vielleicht erinnert er Dich daran, wie sehr Du Pinsel und Farbe liebst und doch schon lange nicht mehr gemalt
hast. Vielleicht erinnert er Dich daran, dass Du schon längst die ersten Seiten Deines Buches vom Kopf ins Papier fließen lassen wolltest. Vielleicht erinnert er Dich daran, die Freiheit des Moments zu genießen, Dir den Fahrtwind um die Nase wehen zu lassen, einfach zu sein. Vielleicht erinnert er Dich daran, dass Du stark bist, kämpfen kannst wie ein Löwe, wenn es das Leben erfordert. Vielleicht erinnert er Dich daran, dass Du konsequent sein kannst, Deine Grenzen aufzeigst und verteidigst. Vielleicht erinnert er Dich an Deine Reise als Pilger, als Pilger auf Deinem Weg, dem Weg Deiner Seele und Deines Herzens. Vielleicht erinnerst aber auch Du diesen Menschen daran, welches Geschenk Du für ihn bist.
aus * BEGEGNUNG * Juli 2014
Mein innerster Raum.
Mein innerster Raum. Du letztes Tor zum sanftesten Licht. Wie Samt der Dämmerung Schein. Du mein innerster Raum. Du letztes Tor zum zartesten Duft. Wie Rosen betörend im Traum. Du mein innerster Raum. Du letztes Tor zur leisesten Stimme. Wie Balsam lieblich und rein. Du mein innerster Raum. Du letztes Tor zum tiefsten Fühlen. Wie eine Feder im Windeshauch. Du
mein innerster Raum. Du letztes Tor zur lichten Weisheit. Wie des Herzens vollster Grund. Du mein innerster Raum. Du letztes Tor zum Grund meines Seins. Öffnest Dich nur in Verneigung, Demut und Liebe – Denn dort sind wir EINS.
aus * EINS * Oktober 2015
Neuanfang.
Um die Liebe zweier Menschen zu entfachen benötigt es wenig, um sie aber langmütig zu leben viel. Die Liebe lebt von den täglichen Entscheidungen immer wieder
miteinander von vorn zu beginnen. Es ist ein steter Anfang und Ende. Immer wieder miteinander NeuSein.
aus * SEIN * Oktober 2017
Hochsensibilität.
Hochsensibilität – Was ist das? Über hochsensible Menschen wird heute mehr und mehr geschrieben und berichtet. Auch in meiner Praxisarbeit ist das Thema Hochsensibilität ein sehr wichtiges und tägliches Thema. Deshalb möchte ich an dieser Stelle heute hier berichten. Menschen mit einer Hochsensibilität sind schon lange keine Einzelfälle mehr, sondern der Kreis hochsensibler Menschen wächst stetig, nicht zuletzt durch unser modernes Leben beeinflusst. Kinder erblicken häufig heute schon hochsensibel das Licht der Welt, im Laufe ihrer Entwicklung als Kind und Jugendlicher werden Sie dann nicht selten irgendwann mit der Diagnose ADHS oder Autismus oder aber auch anderen psychosozialer Störungen abgestempelt. Auch ich zähle mich zu den hochsensiblen Menschen, wie sich im anschließenden Text sicher der Eine oder Andere selbst auch wiederfinden wird. Schon als Kind nahm ich intensiv die Gefühlswelt anderer Menschen wahr, oft wurde nicht gesprochen, doch die ungesprochenen Worte drangen zu mir durch, ich fühlte sie. Neben Elementarwesen in der Natur, Engelwesen der hohen lichten Ebenen, nahm ich auch nicht so liebevolle, eher düstere Wesenheiten in meiner Umwelt wahr. Es wurde zur Gewohnheit Nichtsichtbares zu spüren und auch die unsichtbaren Ebenen ernst zu nehmen. Heute äußert sich das so, dass ich zum Beispiel Symptome und Beschwerden der mir noch nicht bekannten Klienten oder Patienten schon Stunden vor dem Ersttermin spüre, diese mir dann im Stunden später stattfindenden Erstgespräch so bestätigt werden. Es ist für hochsensible Menschen auch möglich Menschen und ihre Gefühle, Gedanken über hunderte von Kilometern zu spüren oder aber auch Energien von Orten wahrzunehmen und zu beschreiben. So ist Hochsensibilität nicht nur ein Geschenk, sondern kann auch eine Belastung sein. Meine Erfahrungen beziehen sich hier sowohl auf hochsensible Kinder, als auch auf Erwachsene. Was nehmen hochsensible Menschen wahr, was fühlen sie? Alle Reize dringen sehr intensiv zum hochsensiblen Menschen vor. Gerüche, Geräusche und Gefühle, ja sogar Schmerz werden deutlich intensiver wahrgenommen. Aufgrund der intensiven Wahrnehmung kommt es häufiger zu Energie- und Kraftverlust, Konzentrationsstörungen, Burnout-Syndrom, Angst- und Panikstörungen sind nicht selten. Hochsensible Menschen fordern häufig vielfach mehr Ehrlichkeit, Zugehörigkeit und Strukturen von ihren Mitmenschen oder Lebenspartnern, Eltern. Ein sozialer Rückzug ist aufgrund der vielfachen Belastungen auch möglich. Körperliche Anspannungszustände, Verspannungen, Schmerzen und auch andere Befindlichkeitsstörungen, wie Übelkeit, Verdauungsbeschwerden, Schwindel sind bei hochsensiblen Menschen keine Seltenheit. Hochsensible Menschen haben häufig neben ihrer Sensibilität der Gefühlswahrnehmung bestimmte außergewöhnliche Gaben, wie eine erweiterte Medialität, Genialität im Sinne von einem hohen bis sehr hohen IQ oder aber heilerische oder künstlerische Fähigkeiten. Wie gehe ich mit einem hochsensiblen Menschen um? Das Erste und Allerwichtigste im Umgang mit einem hochsensiblen Menschen ist es, ihn in all seinen Wahrnehmungen wirklich ernst zu nehmen. Dieser Mensch spürt ein Vielfaches mehr, Dinge, die Sie selbst nicht wahrnehmen können und trotzdem sind diese Dinge für diesen Menschen real. Was ist wichtig für den Alltag eines hochsensiblen Menschen? Wie kann er trotz der Hochsensibilität ein normales, glücklich entspanntes Leben führen? Einfache Dinge, die das Leben mit Hochsensibilität deutlich angenehmer machen – Praxis erprobt. • Geistige, emotionale und energetische Schutzräume schaffen Das heißt, jeder hochsensible Mensch sollte in seinem Lebensraum Orte haben, wo er sich in seine geschützte private Energie zurückziehen kann. Meist wird das die eigene Wohnung sein, die dann auch von Fremdreizen und Energien möglichst rein gehalten werden sollte. Dabei sollten dazu neben der normalen Sauberkeit, Ordnung und Reinigung auch energetische Reinigungen zählen. Hierbei kann man mit Räucherwerk, Kerzen, Farben, Klängen, Raumdüften ein angenehmes Klima geschafft werden. In diesen Räumen sollten dann auch nur Menschen empfangen werden, die uns positive Gefühle, Gedanken und Energien vermitteln. Meist haben hochsensible Menschen sehr unangenehme Gefühle in großen Menschenansammlungen ( Schule, Innenstädte, Kaufhäuser, Krankenhäuser usw. ), da dort die Konfrontation mit den Fremdgefühlen, Gedanken und Energien am größen ist und meiden somit diese Orte. Für unterwegs haben sich Auraschutzsprays, Amulette mit Heilsteinen oder Visualisierungen von Farben usw. bewährt. • Elektrosmog
ausschalten In diesen Räumen und auch generell sollten hochsensible Personen so wenig wie möglich technische Geräte ( Handy, TV- Geräte, PC, Laptop, Spielekonsolen, Funkwecker etc.) bei sich tragen bzw. sich in ihrer Nähe aufhalten. Schlafräume sind von technischen Geräten freizuhalten. • Klärung von Beziehungen Für einen hochsensiblen Menschen ist es äußerst wichtig sich in harmonischen Beziehungen zu bewegen. Ich spreche hier nicht nur von partnerschaftlichen, sondern generell sollten alle zwischenmenschlichen Bindungen ein für diesen Menschen positives emotionales Feedback haben. Ich spreche hier nicht von einem Dauerzustand von Scheinharmonie, sondern eine ernsthafte Prüfung aller Beziehungen. Tun diese Beziehungen mir gut oder darf ich mich von gewissen Beziehungen verabschieden? • Natur Für hochsensible Menschen sollte neben dem Ausschalten von Reizen, der Aufenthalt in der Natur zu einem festen Bestandteil des Alltags werden. Hierzu reicht es nicht auf betonierten Wegen zu spazieren. Es darf ein täglicher Aufenthalt in der Natur von mindesten 1 Stunde zur Selbstverständlichkeit werden. Der direkte Kontakt mit Waldboden, Wiese, Bäumen und Bächen bringt nicht nur eine seelische Ausgeglichenheit zurück, sondern erdet uns nicht nur sprachlich, auch nachgewiesen elektrophysikalisch. Siehe Earthing – Heilendes Erden VAK Verlag • Lebensalltag strukturieren Ein geregelter Tagesablauf, sprich regelmäßige Essens- und Schlafzeiten sind sehr förderlich, um den hochsensiblen Menschen auf der Körperebene zu stärken. Auch bei der Nahrung sollte auf ausgewogene und vor allem natürliche Nahrungsmittel geachtet werden. Wobei hier häufig alle Nahrungsmittel aus dem Erdreich, wie Kartoffeln, Möhren usw. sehr positiv aufgenommen werden. Zucker, Alkohol und Kaffee können Symptome verschlechtern, ebenso Nahrungsmittelzusatzstoffe wie Glutamat, Aspartam und weitere. Der hochsensible Mensch verliert aufgrund der hohen Anspannung und Belastung in seinem Alltag häufig schneller an Energie, aber auch an Mineralen, Vitaminen und Spurenelementen sollte dort gegebenenfalls mit entsprechenden Mitteln diese Biochemische Ebene auffüllen und sich damit stärken. • Entspannung und Energiearbeit Nicht zuletzt, kann der hochsensiblen Mensch auch durch regelmäßige Entspannungszeit, mit Yoga, Meditation und Energiearbeit fremde Energien, Wahrnehmungen und Gefühle wieder loslassen und ein positives Lebensgefühl zurück schenken und Alltagsbeeinträchtigungen mildern. Auch regelmäßige Salzbäder können dem Hochsensiblen helfen, Fremdbelastungen loszuwerden. Hochsensibilität ist keine Krankheit, sondern ein Zeichen unserer Zeit, bewusster mit uns selbst, mit unseren Mitmenschen, unserem Körpern, Gedanken und Gefühlen, der Zeit und unserer Umwelt umzugehen. Hochsensibilität wird in Zukunft unser aller Schicksal sein! Alles was ich hier beschrieben habe, sind eigene Erfahrungen, Erfahrungen aus der Therapie in meiner Praxis, erprobte Hilfsmittel aus dem Alltag mit hochsensiblen Kindern und Erwachsenen. Anja Schindler - Heilpraktikerin
Artikelauszug : Hochsensibilität Oktober 2015
Ich bin die, die ich bin.
Ich werde nicht Ja sagen, wenn ich Nein meine - denn ich bin. Ich werde nicht warten, wenn ich gehen will – denn ich bin. Ich werde nicht still sein, wenn ich Dich doch fragen will – denn ich bin. Ich werde die Wahrheit sagen, auch auf die Gefahr hin, Dich zu verlieren – denn ich bin. Ich werde zu mir stehen, zu meiner Einzigartigkeit – denn ich bin. Ich werde hören auf den Ruf
der weisen Frau in mir – denn ich bin. Werde sie wahrnehmen die Klugheit meines heilen Herzens und die Essenz meiner grenzenlosen Seele, die Dir verbunden ist. In diesem ICH-BIN, kann und werde ich sein, wonach Du Dich sehnst.
aus * SEIN * Dezember 2014
Male mich nicht.
Male mich nicht in den schönsten Farben. Nein. Sieh mich an, wenn ich weine. Male mich nicht in den schönsten Farben. Nein. Höre mir zu, wenn ich traurig bin. Male mich nicht in den schönsten Farben. Nein. Lege Deinen Arm um mich, wenn ich einsam bin. Male mich nicht in den schönsten Farben. Nein. Rede mit mir, wenn ich wortlos bin. Male mich nicht in den schönsten Farben. Nein. Mach mir Mut, wenn ich das Licht nicht sehe. Male mich nicht in den schönsten Farben. Nein. Schenke
mir Kraft, wenn ich haltlos bin. Male mich nicht in den schönsten Farben. Nein. Sei meine Sicherheit, wenn ich den Boden verliere. Male mich nicht in den schönsten Farben. Nein. Steh zu mir, wenn meine Hand Dich sucht. Male mich nicht in den schönsten Farben. Nein. Liebe mich, wenn ich es gerade nicht kann.
aus * LIEBE * August 2014
Gefäß des Lebens.
Und Du bist wie ein Gefäß des Lebens. Wirst gefüllt mit dem sauren Wein von Erfahrungen, Schmerz und Verlust, und der Gabe von Wahrheit, Liebe und Glück. Die
Jahre lassen Dein Inneres zu süßem Most werden, der süßen Reife des Alters, der Stille & dem Frieden.
aus * SEIN * Oktober 2014
Gleichklang.
Wenn unsere Herzen im Gleichklang schlagen, dann sehe ich die Welt mit Deinen Augen. Ich denke Deine Gedanken und spreche Deine Worte. Ich liebe das an Dir, was Du ablehnst und mach aus Deinen Schwächen, Stärken. Deine Fehler werden zur Originalität, Deine Makel zur Unverwechselbarkeit. Ich geh mit Dir
durch den Regen, schiebe Wolken und zaubere Sonne. Gemeinsam werden Täler zu Höhen und lange Straßen zu kurzen Wegen. Ich höre Dein Herz sprechen und Deine Seele rufen. Denn Du bist mein anderes ICH.
aus * LEBEN * August 2014
Berührung.
Berührung. Wenn uns etwas wahrhaftig im Herzen berührt, so wird augenblicklich ein Prozess positiver Wirkungen in Gang gesetzt. Wir spüren wieder mehr von uns selbst, unserem wahren Wesen, unseren eigentlichen Wünschen und Freuden. Unsere wahren Bedürfnisse und Ziele im Leben kommen wieder mehr in den Fokus. Diese Herzensberührung ist Impuls und wie ein energetisches Leuchtfeuer im Verborgenen. Veränderungen folgen den Erkenntnissen & dem neuen Fühlen und Spüren. Im Außen sichtbar wie
ein besonderes Strahlen, welches von uns dann ausgeht, wird im Innen ein Wandlungsprozess hin zu mehr Freiheit, Liebe und Authenzität mit dem eigenen inneren und individuellen Herz- und Seelenausdruck folgen. Eine Zeit des positiven Wandels durch Altes loslassen und Neues dankbar annehmen beginnt. Öffne Dich der Berührung.
Impuls.
Zeit.
Zeit. Manches braucht Zeit, um zu reifen. Anderes braucht wiederum Zeit, um zu gehen. Wieder Anderes muss wachsen, gedeihen oder einfach akzeptiert werden. Einzig die Liebe ist immer gleich. Sie hüpft, wenn sie hüpfen mag, wie ein glückliches Kind, lacht, weint und überschlägt sich im Wort. Sie ist sanft, wenn sie sanft sein will, stark, wenn es nötig ruft. Liebe ist weise und andauernd. Laut & leise. Da und dort. Mutig, wach, lebendig. Sie ist das
Ursprünglichste, was uns Gott mitgegeben hat. Deshalb hört sie nur auf sich selbst. Wer Liebe unterdrückt, wird zum Unterdrückten. Wer sie lebt und liebt ist ein Liebender mit sich selbst, unsterblich bewusst, sie, die Liebe ist die Ordnung der Welt. Lebe die Liebe & erwache zum Leben.
aus * LEBEN * Januar 2018
Frieden.
Wenn Du allen Mächten im Leben ins Auge geschaut hast. Dann kommst Du an einen Punkt, den Punkt der absoluten Stille. Der
Punkt, an dem Du Frieden schließt, Frieden mit Dir selbst und dem LEBEN.
aus * FRIEDEN * Oktober 2014
Verloren.
Eine Liebe verlieren bedeutet nicht, Dich selbst zu verlieren. Doch Dich selbst zu verlieren bedeutet, die Liebe verlieren. Die Liebe für Dich selbst.
aus * LIEBE * September 2014
Affäre.
Eine Affäre mit dem Leben haben - heißt GELIEBT (e) sein.
aus * HUMOR * Februar 2018
Dein Herz hat gerufen.
Lass das Leben. Lass das Lieben. Lass das Warten. Lass das Denken. Lass das Fühlen. Alles ist auf dem Weg. Geh. Steh. Tanze. Liege. Schlafe. Singe. Lass die Dinge kommen. Lass die Dinge gehen. Lass es geschehen. Schließe die Augen
und erwarte ein Wunder der Liebe. Es ist nicht, wie Du es willst, es ist besser. Es ist das Beste. Es ist das, was Dein Herz gerufen.
aus * LEBEN * Oktober 2014
Mutter Erde.
Mutter Erde. Und dann steh ich wieder hier. Mutter Erde birgt mich an ihren Schoß. Zieht mich hinab in ihre gütigen Tiefen, labt mich, schenkt mir das, was ich und mein Frieden gerade so sehr brauchen. Sie schickt mir ein Lächeln in meine Trauer, ein Licht in meine Dunkelheit, sie reicht mir ihr Herz und ihre Sinne, mehr braucht es nicht sein. Mutter, Du gütige Mutter, wie groß nur ist dein Dienen, dein Lieben, dein Sein. So wie Du mich beschenkst, so mag ich es auch gern für Dich, Du Liebe sein. Du reichst Deine Arme, stetig hinaus, nimmst
an all Deine Kinder, ohne Frage, ohne Wahl. Du gütige Mutter, so tief sind wir verbunden, ich spüre Deine Kraft, Deine Geborgenheit, Deine Liebe und Wunden. Ich spüre es so, als ob es meine Wunden wären, wir alle werden in deinen Schoß widerkehren. Voller Geduld trage uns weiter, wie eine Mutter ihr Kind. Bis wir alles zu sehen vermögen, was wir eigentlich SIND.
aus * MUTTER ERDE * Oktober 2014
Du bist wie der Abend am See.
Du bist wie der Abend am See. Türkis schimmern die seichten Wellen. Gerührt vom Hauch des Seins, schimmern sie, wie Deine Augen. Du bist wie der Abend am See. Die kleinen Kiesel unter meinen nackten Füßen berühren mich, weich und fest zu gleich, wie deine Hand, die mich führt. Du bist wie der Abend am See. Das klare Wasser des Sees umschließt mich sanft, verborgen bin ich, wie in Deinen Armen. Du bist wie der Abend am See. Die Stille des Augenblicks, senkt tief sich in mich hinein. Wie
die Stille Deines Schweigens sind See und Du, wie Eins. Du bist wie der Abend am See. Der Mondschein durchflutet die Nacht, durchlichtet mich sanft, wie das Licht Deines Herzens. Du bist wie der Abend am See. Der Wind durchfährt mit Leichtigkeit mein Haar, geht und schweb hinfort und nimmt Dich mit an einen anderen Ort.
aus * ERINNERUNG * September 2014
Ich.
ATMEN! Es gibt Tage, da sitze ich einfach nur. Minuten, Stunden, und ich atme. Ich atme Dich aus, das alte Leben
aus. Ich atme den Schmerz aus, die Vergangenheit. Und atme ein – MICH.
aus * ICH * August 2014
Ich atme den Morgen.
Ich atme den Morgen Stille. Der Tag steigt langsam aus seinem verwunschenen Schlaf. Ich atme den Morgen. Glanz. Wie tausend Diamanten glitzern Tautropfen in den Bäumen. Ich atme den Morgen. Wärme. Das Licht des Spätsommers umschließt mich weich und warm. Ich atme den Morgen. Melodie. Die Vögel im Garten beginnen ihr leises Lied. Ich atme den Morgen. Sanftheit. Das Gras noch nass vom Tau bedeckt sanft meine nackten Füße. Ich atme den Morgen. Fülle. Die reiche Ernte des Sommers ruft nach mir, sie zu empfangen. Ich atme den Morgen. Duft. Reifes
Obst, Blätter im Gras, der beginnende Herbst steigt auf. Ich atme den Morgen. Liebe. Auf leisen Pfoten schleichst Du liebkosend daher. Ich atme den Morgen. Glück. Bilder und Worte des Sommers steigen in mir dankbar auf. Ich atme den Morgen. Sein. Mit allen Sinnen diesem Moment begegnen – nicht mehr braucht der Mensch. Ich atme das Leben.
aus * LEBEN * Oktober 2014
Lichtkriegerin.
Die Lichtkriegerin ist auf ihrem Weg nicht wählerisch. Sie macht keinen Unterschied. Es ist ihr gleich. Sie nimmt ihr Licht und erhellt das Dunkel. Der Ort ist der Ort ihrer Anwesenheit. Ihr Herz ist stets das Gleiche
und ihre Intention ist ihre heilige Aufgabe. Nichts bleibt, wie es ist. Niemand bleibt, wie er ist, wo sie auch berührt hat ist Wandel.
aus * Lichtkriegerin * Januar 2018
Heilungswege.
Heilungswege sind nicht gerade, nicht absehbar, nicht einfach und manchmal sind sie sehr einsam. Du wirst lernen Menschen, Begleiter, Lebensstationen, Lebenskonzepte gehen zu lassen. Du wirst trauern, zweifeln und Du wirst lernen, dass jeder Abschied - ein Neubeginn für Dich ist. Du wirst erkennen, dass Nichts von Dauer ist, Dir nichts versprochen ist - außer Du Dir selbst. Du wirst lernen Dich immer wieder zu Dir selbst zu bekennen, denn Du bist es, der immer bleibt. Du wirst ankommen, an dem Punkt, an dem Du erkennst,
dass jeder Abschied, Weiterentwicklung, Wachstum, Reife und mehr und mehr Ganzheit und Vollkommenheit mit Dir selbst bedeutet. Lass gehen, was gehen mag, halte nicht fest, erkläre Dich nicht und begrüße den nächsten Schritt, den nächsten Teil, der Dich heil macht, vervollständigt zu Deiner Ganzheit, zu Deinem HeilSein.
aus * HEILUNG * November 2015
Engel.
Sei Dir selbst der Engel, den Du rufst. Sei Dir selbst der liebevolle Flügel, der Dich heute trägt, umfängt. Sei das Lachen, sei Dir Glück und vertraue. Vertrau
dem Leben, vertrau Deinem Herz. Du bist bald da, ganz nah. Vollkommen. Angekommen. Neu. DU.
aus * DU * Oktober 2017
Du.
Es IST & Du bist wie eine Träne im Fluss aller Tränen. Du bist wie ein Tropfen im Meer aller Zeiten. Du spiegelst im Sein Deiner Zeit, dass was Du GERADE eben bist. Doch DAS, IST es nicht. DAS ist größer, tiefer, weiter, höher, bunter, liebevoller, strahlender, umfassender, heilender, genialer,
intelligenter und wissender als Du allein je SEIN kannst. ALL-EIN-SEIN
aus * EINS * Oktober 2014
Herzblockade?
Um versteckte Blockaden in unserem Herzerleben & der gelebten Liebe überwinden zu können müssen wir in Bewegung kommen. Das Herz darf in Bewegtheit geraten. Es muss sich wandeln von der Trägheit des Alltäglichen, den immer wieder gleichen Ritualen oder Wegen hin zum unverhofften Moment von Schönheit, Glück & Erfahrung. Wie wir den Körper fit halten und uns trainieren ist auch das Herz ein trainierter Muskel von Liebe. Die Fähigkeit zur Liebe kommt über die Anwendung des Liebens in vielfältiger Art und Weise. Lassen wir doch unser Herz einmal mehr von Liebe durchfluten, öffnen seine Türen. Lassen Altes aus und uns auf Neues und Bewegendes ein. Liebe heute einmal mehr den wunderschönen Baum am Straßenrand auf dem Weg zur Arbeit oder den freien Parkplatz am Büro. Schenke Deiner missmutigen Kollegin
ein Lächeln und freue Dich der Kaffeemaschine im Aufenthaltsraum. Nimm einen Umweg, verlege die Mittagspause nach Draußen und laufe durch den Park, schaue Kindern beim Spielen zu, geh zum Buchladen und kaufe das erste Buch, welches Dir interessant erscheint, singe das neuste Lied im Radio laut mit, besuche auf dem Heimweg noch die nette alte Dame von nebenan mit einem Strauß Blumen. Zwischendurch atme den neuen Weg, schau die anderen Gesichter, schenke Deinem Herzen kurze Zeiten bewusster Aufmerksamkeit und spüre. Was geschieht jetzt?
Impuls.
Geburt.
Die Geburt eines Kindes, lässt uns die Größe und Kraft der Unendlichkeit erahnen. Und dieser Kraft unterliegt unser ganzes Leben.
aus * EINS * November 2016
Strickmuster?
Wenn Frau geheilt und Mann genesen, an sich selbst - wird aus Verstrickung, echte Verbindung.
aus * EINS * Oktober 2014
Allein stehen.
Allein kommst Du in diese Welt. Und den letzten Weg Deines Lebens gehst Du erneut allein. In der Zeit Deines Lebens, wirst Du Begleiter haben. Und trotzdem wird Dich das Leben immer wieder auffordern, allein zu stehen. Allein zu stehen, doch nicht allein zu sein, zu gehen, zu
leben. Kein Mensch, kein Ding, keine Emotion kann und wird Dir das sein, geben und ersetzen können, was Du Dir im wirklichen AllEinsSein selbst schenken darfst.
aus * SEIN * Oktober 2014
Mutiges Träumen.
Das Leben besteht aus einer Reihe von Wünschen, Erwartungen und Möglichkeiten. Ob diese Möglichkeiten dann tatsächlich in die Wirklichkeit kommen, in Deinem Leben Deine Wünsche real werden, ist vor allem die klare Absicht Deines Herzens sie in Deinem Leben begrüßen zu wollen. Jedes Herz ist in seinem innersten Raume gefüllt mit dem sehnlichsten Wunsch dieses Menschen und jener Seele durch die Anwesenheit Gottes in ihm. Hier ist das Zuhause Deiner vollendeten Form in der bedingungslosen Liebe, verbunden mit dem Lebensauftrag im Jetzt. Dein Herz ist im Feuer Deiner Wünsche und Deine Wünsche im Feuer Deines Herzens. Spürst Du das Feuer des Herzens, brennst Du für Etwas oder Jemand? Jeder Traum, der vom Herzen aus geträumt wird, ist auch in Deinem Leben erfahrbar, vorausgesetzt er ist in Übereinstimmung mit dem Plan Deiner Seele im ganzen göttlichen Sein und der Liebe. Je mehr wir mit unserem Herzen in Verbindung gehen, es öffnen für die allerschönste und erfüllteste Möglichkeit, umso wahrscheinlicher wird dieser Traum wahrwerden. Träume sind wie Bilder der Wünsche Deines Herzens, sie sind Erinnerungsfeuer Deiner Seele. Jeder Traum ist auch ein Impuls Deiner wunderbaren weisen Seele Dich auf den Weg zu Dir selbst zu machen, Anhaftungen an Dich behindernde oder hemmende Dinge oder Menschen aufzulösen, und um mutig zu
leben, was Dich glücklich macht. Wenn Du Deine Träume lebst, gibst Du Deinem Leben tieferen Sinn und inspirierst dadurch auch andere Menschen ihr Herz zu entdecken und Liebe zu leben. Dein Herz ist der beste Freund Deiner Seele und möchte Dich beschenken. Deshalb schenke Deinem Herzen Aufmerksamkeit, berühre es mit Deinen Händen liebevoll, achte Deine eigene Weisheit, die darin verborgen liegt und sprich Worte der Wertschätzung und Liebe zu Dir selbst und über Deine Handlungen. Lasse Ängste mutig los. Öffne Dich. Beginne mit dem ersten Schritt und achte auf positive Gedanken und Gefühle hin zu Dir selbst, Deinem wirklichen und erfüllten Leben. Führe Dein Wollen auf eine höhere Ebene und schenke vor allem der Liebe in Deinem Leben mehr Beachtung. Heute ist ein guter Tag einmal zu träumen & Dein Herz einmal mehr zu berühren. Heute ist der Beginn eines glücklichen Morgen.
aus * Der Tanz der weißen Schamanin * März 2018
Mehr davon.
Wir brauchen mehr davon, was uns reich macht im Herzen & weniger von dem anderen. Die Welt funktioniert einfach, aber sie funktioniert nicht ohne Liebe.
aus * LIEBE * Februar 2018
Liebesbeweis.
Für die Liebe gibt es keinen Beweis. Sie ist so unförmig, wie nur das Leben sein kann. Und dennoch ist sie gerade deshalb
so lebendig. Sie, diese Liebe, ist frei sich so zu zeigen, wie sie es will.
aus * LIEBE * Februar 2018
Liebe neu.
Das gelebte Herz ist die Antwort auf allen Wunsch nach Heilung. Der Mensch krankt nicht an der Vielfalt von Keimen, sondern am Kummer über sich, sein Leben und an der Abwesenheit von gelebter
Liebe. Jegliches, was uns das Leben angetan und es erneut zu tun versuchte, wird ausschließlich geheilt im Herzen.
aus * LIEBE * November 2017
Briefe.
Deine Briefe sind schwere Kost und sie sagen nicht, was Dein Herz sagt. Sie sprechen von grauen Zeiten und dunklen Gestalten. Ich liebe die Lichter Deiner Lieder, die Tiefen Deiner Stimme und das vorlaute Geplapper Deiner Herztätigkeit im Reigen Deiner unendlichen Gedanken um unnütze Belanglosigkeiten und unnötige
Wege. Ein Herzton trifft mehr als tausend Schritte, die Du nicht tust. Steck Dein Schwert ein. Ich bin erlegen dem, was Du nicht ausgesprochen und tausendfach getötet bin ich in den Nächten ohne Dich.
aus * LIEBE * August 2017
Augen.
Das was Deine Worte verschweigen, sprechen Deine Augen. Sie erzählen die Geschichte Deines Lebens. Tore des Herzes, der Seele. Sie erzählen von Liebe, Lüge, Wahrheit und Schmerz.
aus * SEELE * Mai 2017
Das Leben.
Das Leben ist ein Erfahrungsweg mit Herzklopfen & Stolpersteinen. Selten ist es ganz einfach und doch ist es das einzig das JETZT. Wenn uns das bewusst
ist, kommt alles an den Ort, wo es bestimmt ist zu sein. Lebe bewusst. Liebe frei. Komm an.
aus * LEBEN * August 2017
Kreise.
Das Leben zieht Kreise und je weiter man nach innen, wieder zurück zum Zentrum kommt, umso mehr ist in den Spiralen des Weges schon sichtbar geworden. Von innen kann man nach außen schauen, von außen aber noch nicht nach innen. Die Wege des Lebens und des Schmerzes muss jeder selbst gehen, damit er am Ende in
seiner eigenen Mitte sein friedvolles Zuhause findet. Die schützenden Begleiter des Himmels gehen hinter uns. Sie begleiten, sie nehmen uns jedoch nie die Erfahrung, die gemacht werden soll.
aus * LEBEN * Oktober 2016
Für Dich.
Ich erkenne an was ich bin und erkenne an, was Du bist. Ich verzeihe mir und ich verzeihe Dir, was wir nicht aus Liebe taten. Ich akzeptiere mich und ich akzeptiere
Dich in unserer Unvollkommenheit. Ich vergebe mir und ich vergebe Dir in dem Wissen - wir sind EINS.
aus * VERGEBUNG * August 2016
Traumzeit.
Nimm Dir Zeit, fang Deine Träume ein. Deine Träume sind der Beginn (D)eines neuen Lebens. Jetzt ist TRAUMZEIT
aus * Traumzeit * November 2015
Sanftmut.
Das Schwert des Sanftmutes, ist das klare Bekenntnis zur Liebe.
aus * LIEBE * November 2015
Zuhause.
Dort, wo Dein Herz zu Hause ist, wo es schlägt in seinem ganz eigenem Rhythmus, in Deiner Liebe für Dich und das
gute Leben, dort bist auch Du zu Hause. Das Zuhause ist der Ort des Herzens.
aus * LIEBE * November 2015
Liebe vs. Angst
Die größte Angst der Angst ist, von der Liebe erkannt zu werden.
aus * LIEBE * Oktober 2015
Freiheit.
Dich selbst lieben, leben, mit Dir selbst allein sein können. Dir selbst genügen. Das Alte von Dir gehen zu lassen. Damit beginnt Deine Freiheit. Du tauchst ein in die Tiefe des Lebens, ins Unbekannte, gibst Dich hinein in die Stille, ins Neue. Dein Ich steht Kopf, neue
Farben und Muster durchdringen Dich. Allein genießt Du den Tanz im Regen, der leere Platz im Bett neben Dir wird zum Luxus und jeden Tag spürst Du mehr - DU bist FREI.
aus * FREIHEIT * Oktober 2015
Du bist wie ich, Schwester.
Du bist wie ich Schwester, nicht sehen und es doch spüren. Du bist wie ich Schwester, nicht spüren und es doch wissen. Du bist wie ich Schwester, es wissen und doch gewahr sein. Du bist wie ich Schwester, in mir gewahr sein und doch wanken. Du bist wie ich Schwester, wanken und doch weiter gehen. Du bist wie ich Schwester, weiter gehen und doch inne halten. Du bist wie ich Schwester, inne halten und doch träumen. Du bist wie ich Schwester, träumen und doch real sein. Du bist wie ich Schwester, real
sein und doch fliegen. Du bist wie ich Schwester, fliegen und doch wieder fallen. Du bist wie ich Schwester, fallen und immer doch aufstehen. Du bist wie ich Schwester, wieder auf stehen und erkennen. Du bist wie ich Schwester, erkennen und weiter wachsen. Du bist wie ich Schwester, wachsen und doch LIEBEN, jeden Augenblick.
aus * Gefährten * Oktober 2015
Und es kommt ein Punkt.
Und es kommt ein Punkt in Deinem Leben, an dem Du nicht mehr von Dir weg gehst, keinen Meter mehr. Einen Punkt, an dem Du Dich nicht wieder zurück lässt für Etwas oder Jemanden. Es kommt ein Punkt in Deinem Leben, da bist Du Dir so nah und Du bleibst es, so tief bei Dir, in der Liebe zu Dir, bist Dir so loyal, wie es Niemand vorher war. Ein Punkt, an dem nichts mehr die Liebe
zu Dir erschüttern kann, weil Du Dich siehst in Deiner ganzen wahren Schönheit, und in Dir alles ist, was Du je meintest haben zu müssen. An diesem Punkt, hast Du im Außen alle Wahl und brauchst NICHTS mehr. An diesem Punkt bist Du heil in Dir.
aus * HEIL-SEIN * Oktober 2015
Göttin.
Die Kraft der Göttin Die große Kraft, die Kraft der großen Göttin in jeder Frau, ist die Kraft, die Verwandlung, die Einzigartigkeit, all das zu sein, was der Moment, die Zeit, was der Augenblick gerade erfordert. So wie die große Göttin Mutter Erde, uns gebärt, als Nährende Verwandlerin, Gebende und Nehmende. So sind auch wir, wir Göttinnen hier, das was wir gerade sein sollen und wollen, in jenem Augenblick der Zeit, die fordert, dies zu sein. Kriegerin und
Mutter, Heilerin und Hexe, Frau und Geliebte. Zerstörerin und Erbauerin. Muse, Liebende und selbst die Kunst, zu sein, was Du sein willst. Das ist die Göttin in Dir. Jetzt und in JEDEM Augenblick, bist Du Göttin des Lebens, des Kampfes, Göttin der Liebe, des Heilens der Freiheit und des Glücks.
aus * GÖTTIN * Februar 2015
Licht & Schatten.
Nur wer seine Schatten kennt, die Dunkelheit gesehen, gespürt, erkannt hat, wird ein großes Licht sein können. Denn Aufgabe der Dunkelheit ist es, dass Du das, Dein Licht überhaupt erst erkennen sehen kannst. Lichtvoll zu sein bedeutet nicht, immer stark, präsent,
motiviert, fröhlich, lieb, charmant, ausgelassen und voller Antworten für Alles zu sein. Jene, die sich so zeigen, so leben, sind nicht lichtvoll, sondern blind.
aus * Licht * Januar 2015
Heilung.
Auf dem Weg Deiner Heilung, wirst Du manchmal im Innen verbrennen, im Außen wirst Du wie im Eise frieren. Es wird Dich im Kern erschüttern, in Dir beben und
dann still sein, unglaublich still. Stille. Stille wird Dein Licht entzünden - so hell wie nie zuvor.
aus * HEILUNG * Dezember 2014
Anerkennen.
Anerkennen, was ist. Weder dem Guten, noch dem Schlechten die Macht über Dich geben. Das ist die Heilung Deines Lebens.
aus * LEBEN * Dezember 2014
Abendsee.
Abendsee, Du steter Erinnerer. Sanfter Wind, Du luftiger Aufrührer. Purpurne Sonne, Du lichtvolle Wärmende. Weicher Sand, Du liebevoller Schmeichler. Liebster. Unvergessen.
aus * LIEBE * November 2014
Flieg hinaus.
Flieg hinaus in die Nacht Flieg hinaus in die Nacht, geliebte Seele, flieg hinaus. Flieg hinaus Du Liebe, flieg hinaus Du Schwester, Du Bruder und Freund. Flieg hinaus in die Nacht und lass zurück, das was heute war und morgen nicht mehr ist. Flieg hinaus in die Nacht, lass zurück, was zwischen uns war, war es gut oder auch nicht. Lass es gehn. Flieg hinaus in die Nacht und kehre ein im unendlichen Licht. Flieg hinaus in die Nacht, ins ferne
Universum, ins Göttliche, ins einfache Sein. Flieg hinaus in die Nacht, geliebte Seele und kehre heim. Kehre heim, geheilt und gestärkt wenn der neue Morgen erwacht. Auch Du bist dann erwacht vom Schleier des vergangenen Tages. Bist erwacht dann zurück im klaren Blick eines neuen Tages Glück.
aus * SEELE * Oktober 2014
Balance.
Wenn Du beginnst, zu erahnen, wer Du bist. Wenn Du beginnst, Deinen Wert zu erkennen, wenn Du beginnst, Deine wahre Größe wahrzunehmen, wenn Du beginnst, das Richtige in Deinem Tun und Sein zu sehen, wenn Du beginnst, Deinen Platz einzunehmen, den Platz der Dir vom Schicksal zugesprochen ist. Dann ist: Dein Glück. Deine
Freude. Deine Liebe. Dann kann nichts Dich mehr aus Deiner Balance bringen. Nichts. Kein Wort. Kein Schweigen. Kein Kampf. Kein Streit. Keine Intrige. Nichts. Denn dann bist Du bei Dir. Bei Dir SELBST angekommen.
aus * SEIN * Oktober 2014
Einzig Liebe.
Die Antwort auf alles ist Liebe. Sie ist die einzige Möglichkeit im Leben zu sein. Liebe.
aus * LIEBE * Oktober 2014
Begegnung.
Jede Begegnung auf Deinem Weg ist wichtig. Es sind Begegnungen der Heilung, der Erkenntnis. Jede Begegnung auf dem Weg zu Dir selbst, ist ein Geschenk, ein Spiegel, eine Aufgabe, ein Test oder eine Prüfung. Herauszufinden,
was diese Begegnung ist, herauszufinden, wann es sinnvoll ist (D)eine Tür zu öffnen oder zu schließen, ist die große Herausforderung dabei.
aus * BEGEGUNGEN* Oktober 2014
Abschied.
ABSCHIED. Manchmal ist ein Abschied, ein Abschied für eine kurze Auszeit. Manchmal ist ein Abschied, ein Abschied für immer. Manchmal ist ein Abschied aber auch eine Mahnung. Eine Mahnung, Dich von Nichts und Niemandem aufhalten zu lassen, jeden Tag ein Stück Deines Weges weiter
zu gehen, glücklich zu sein, dankbar zu sein, für das was gerade da ist. Jeden Moment wahrzunehmen, die Liebe und den Augenblick zu leben und NICHTS auf später zu schieben!
aus * LEBEN * August 2014
Achte Dich.
Nichts und Niemand in Deinem Leben, ist so wichtig, wie Du selbst. Nur aus einem gesunden, liebevoll gepflegten Körper, einem immer wieder klaren und ruhigen Geist, einer freien Seele und einem
mit Liebe gefüllten Herzen, kannst Du Dein höchstes Potential in Deinem Leben ausschöpfen und leben. ACHTE Dich!
aus * LEBEN * April 2014
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Ihre Anja Schindler